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Donnerstag, 22.2.

22:00 Uhr - Türkei war eine Nummer zu groß für Deutschland 

Die deutsche Mannschaft mit Martin Horn und Ronny Lindemann stand im Match gegen die Türkei von Beginn an unter Druck. Semih Sayginer und Tayfun Tasdemir legten in der 2. Aufnahme mit einer 11er Serie den Grundstein zum ungefährdeten Sieg. Der Wittener Lindemann kam auf Billard 1, dem Fernsehtisch, gar nicht zurecht und verfehlte Stoß um Stoß. Mitunter bauten die Türken ihren Vorsprung auf fast 20 Punkte aus und konnten sich  mangels Gegenwehr der Deutschen gemütlich austreiben lassen. Jetzt hilft dem deutschen Team nur noch ein Sieg gegen Peru, um das Minimalziel Viertelfinale zu erreichen. Sich als Gruppensieger zu qualifizieren, um im ersten KO-Spiel gegen einen Gruppenzweiten spielen zu können, ist aufgrund der Stärke der Türken illusorisch. Da nach Vorrundenrangliste sortiert die Viertelfinalbegegnungen zusammen gestellt werden, kann das Ziel nur noch sein, möglichst GD-bester Zweiter zu werden, um den allerstärksten Mannschaften aus dem Weg zu gehen.
Nach dem knappen 40:38 Sieg der Peruaner über Kolumbien kommt es am morgigen Freitag um 18:00 Uhr zum Showdown mit Peru zum Einzug in die KO-Runde.
   

20:00 Uhr - Newcomer Libanon wehrt sich tapfer gegen die Nr. 1 der Weltrangliste 

Spannender als erwartet gestaltete sich der erste Auftritt der libanesischen Mannschaft in ihrem Spiel gegen Belgien. Frédéric Caudron und Jozef Philipoom brauchen 35 Aufnahmen, um die erstmals am Turnier teilnehmenden Libanesen mit 40:31 zu besiegen. Wer gedacht hatte, dass die Novizen sich mit einer Statistenrolle begnügen würden, wurde eines  Besseren belehrt. Bis in Aufnahme 17 stand es unentschieden, erst dann setzten sich die Belgier ab. Für die letzten 3 Points benötigten sie 8 Aufnahmen. Solch einen Hänger dürfen sich die Weltranglistenführenden gegen die etablierten Teams nicht ungestraft leisten.
Frankreich gewann im parallele Match mit 40:34 gegen Japan.

18:00 Uhr - Spannung bis zuletzt bei Österreich gegen Ägypten 

Im ersten wirklich spannenden und engen Match zwischen Österreich und Ägypten hatten am Ende Sameh Sidhom und Mohamed Abdin die Nase vorn. Die Ägypter meisterten mit einer Schlussserie von 6 beim Rücktand von 34:35 den wahrscheinlich entscheidenden Matchpunkt zum Weiterkommen in dieser Gruppe. Andreas Efler und Arnim Kahofer mussten im Nachstoß fünf Punkte nachlegen, doch die gut spielbare Position, die Kahofer nach Punkt 3 seinem Mitspieler Efler hinterließ, wurde knapp verfehlt.
Am anderen Tisch setzte sich Niederlande mit Dick Jaspers und Jean-Paul de Bruijn gegen Ecuador klar mit 40:21 durch, obwohl die Südamerikaner bis Aufnahme 13 führten. Doch dann drehten die Holländer richtig auf und machten in der 24. Aufnahme aus. Ägypten muss sich jetzt am Freitag Mittag mit den Niederlanden messen, während Österreich gegen Ecuador unbedingt siegen muss, um gegen die favorisierten Holländer in der Schlussrunde der Gruppe B zumindest noch ums Viertelfinalticket kämpfen zu können. 

16:00 Uhr - Weltmeister Korea startet furios

Mission Titelverteidigung wurde eindrucksvoll gestartet. Die Koreaner mit Sung Won Choi und Dong Koong Kang benötigten nur 16 Aufnahmen zum Erreichen des Ausspielziels. 2,500 GD setzte schon mal eine deutliche Duftmarke. Der Gegner aus Vietnam, der immerhin auch 1,3 GD spielte, hatte nicht den Hauch einer Chance.
Ebenfalls souverän, aber nicht so überdeutlich, gewannen die Dänen ihr erstes Match gegen Griechenland mit 40:24 in 24 Aufnahmen. Tonny Carlsen und Thomas Andersen beginnen die Spiele am Freitag um 11:00 Uhr mit dem gruppenentscheidenden Spiel gegen Korea, während Griechenland gegen Vietnam zumindest die Chance aufs Weiterkommen wahren muss.

14:00 Uhr - Deutschland fährt ungefährdeten Auftaktsieg ein

Die Kolumbianer, die erst spät am Mittwoch abend anreisten, hatten dem deutschen Team nichts entgegen zu setzen. Mit einem deutlichen 40:11 in nur 26 Aufnahmen deklassierten Martin Horn und Ronny Lindemann das südamerikanische Duo Diez und Morales. Mit einer Höchstserie von 12 Points zeigten die beiden Deutschen, dass mit ihnen bei der Titelvergabe zu rechnen ist. Beide Akteure steuerten jeweils 20 Punkte zum Sieg bei, was die Ausgeglichenheit im deutschen Team eindrucksvoll belegte.
Auf dem Billard 1, was im Livestream bei Kozoom zeitgleich übertragen wurde, setzten sich die Türken um Semih Sayginer und Tayfun Tasdemin in 36 Aufnahmen gegen Peru durch. Damit kommt es heute in der Spielrunde um 20:00 Uhr zum Aufeinandertreffen der beiden Südamerikaner Kolumbien und Peru, während die Gewinner der Eröffnungspartien Deutschland und Türkei voraussichtlich den Gruppensieg unter sich ausspielen.       

Freitag, 16.2.

Dreiband-WM bleibt weitere fünf Jahre in Viersen

SAB-Kabel LogoDie Entscheidung ist gefallen: die Dreiband-Weltmeisterschaft für Nationalmannschaften findet auch in den kommenden fünf Jahren in der Viersener Festhalle statt. Auf der gestrigen Pressekonferenz stellten Bürgermeisterin Sabine Anemüller und DBU-Generalsekretär Cornelius Boensmann mit der Firma SAB Bröckskes aus Süchteln den neuen Sponsor vor.

Nachdem die Stadt Viersen die Art ihrer Unterstützung für die WM im Jahr 2015 umgestellt hatte und sich demzufolge der DBU eine Finanzierungslücke auftat, kündigte die Sparda-Bank im vergangenen Jahr an, ihr auf die Jahre 2016 bis 2018 angelegtes Engagement nicht zu verlängern. Ein neuer Sponsor konnte in der verbliebenen Zeit bis zur WM nicht gefunden werden und auch noch vor zwei Wochen sah es düster für zukünftige Ausrichtungen der Dreiband-WM in Viersen aus. Dann aber erfuhr Peter Bröckskes, Geschäftsführer des Süchtelner Spezialkabelherstellers SAB, davon, dass die 2018er Veranstaltung die letzte in der Festhalle sein wird – und der Viersener fasste den Entschluss, die Weltmeisterschaft mit der Unterstützung seiner Firma in seiner Stadt zu halten.

Montag, 12.1.

Halbfinalspiele finden nacheinander statt

Aufgrund der geplanten Liveübertragung beider Halbfinalspiele in Korea wurde der Terminplan leicht modifiziert. Wie schon 2017 finden die beiden Halbfinalspiele deshalb am Sonntag vormittags nicht parallel, sondern hintereinander statt. Das erste Halbfinale beginnt bereits um 10:00 Uhr, das zweite dann um 12:00 Uhr.

Donnerstag, 18.1.

Die Billard‐Welt blickt wieder nach Viersen

In vier Wochen blickt die gesamte Billard‐Welt wieder nach Viersen. Vom 22. bis 25. Februar ist die Festhalle wieder Austragungsort der Dreiband‐Weltmeisterschaft für Nationalmannschaften ‐ zum 32. Mal insgesamt und zum 29. Mal hintereinander.
Die wesentliche Neuerung in diesem Jahr: Statt 24 Mannschaften, wie in den letzten Jahren, gehen diesmal 16 an den Start. Doch die Qualität des Teilnehmerfeldes ist nach wie vor sehr hoch. Sieben europäische Mannschaften (Belgien, Frankreich, Niederlande, Österreich, Dänemark, Griechenland, Türkei), dazu Deutschland als Gastgeber haben sich für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Ausschlaggebend für die Auswahl der Teams war das Ranking nach der Europameisterschaft 2017 in Brandenburg. Dies hat zur Folge, dass einige prominente Spieler in diesem Jahr fehlen, zum Beispiel Torbjörn Blomdahl (Schweden), Daniel Sánchez (Spanien), Marco Zanetti (Italien) oder Rui Costa (Portugal). Auch B‐Mannschaften wie in den letzten Jahren wird es nicht geben.

Die deutschen Farben werden in Viersen wieder von Martin Horn und Ronny Lindemann vertreten, Ersatz ist Dustin Jäschke. Vor allem Martin Horn hat in Viersen zahlreiche Anhänger. Er ist seit über 20 Jahren Dauergast in der Festhalle und stand schon fünfmal im Finale. Im letzten Jahr war für die beiden im Viertelfinale Endstation, sie scheiterten am späteren Vizeweltmeister Belgien. Weltmeister wurde 2017 das Team aus Südkorea.
In diesem Jahr treffen Martin Horn und Ronny Lindemann in der Vorrunde auf die Türkei, Kolumbien und Peru.

Das Turnier wird wie schon im letzten Jahr nach dem „Scotch‐Double‐System“ ausgetragen. Spielten früher die beiden Spieler einer Mannschaft parallel an zwei Tischen gegen ihre jeweiligen Kontrahenten, so agieren sie jetzt gemeinsam an einem Billardtisch. Deshalb stehen im Saal auch nur noch zwei Tische statt vier. Nach einem erfolgreichen Stoß ist der Partner an der Reihe. Beide wechseln sich so lange ab, bis die Aufnahme beendet ist. Dann ist die gegnerische Mannschaft am Zug und verfährt nach dem gleichen System. Natürlich dürfen sich die Spieler auch beraten, müssen dabei aber immer das Zeitlimit beachten, denn pro Stoß stehen nur 40 Sekunden zur Verfügung. Für Spannung ist also gesorgt.

Die Weltmeisterschaft 2017 beginnt am Donnerstag, 22. Februar, um 11 Uhr mit einer feierlichen Eröffnung. Viersens Bürgermeisterin Sabine Anemüller, Helmut Biermann, der neue Präsident der Deutschen Billard‐Union, und Farouk Barky (Ägypten), Präsident des Weltverbandes UMB, werden das Wort an die Gäste aus aller Welt richten. Der Einzug der Sportler in die Festhalle wird moderiert von Frank Schiffers.