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Sonntag, 30. März  2014


Deckblatt Ergebnisheft Die diesjährige Meisterschaft ist in jeglicher Hinsicht abgearbeitet. Das Ergebnisheft 2014, welches in 60-facher Ausfertigung direkt bei der Siegerehrung an Spieler, Schiedsrichter und Offizielle verteilt wurde, steht jetzt für alle zum Download als PDF-Dokument zur Verfügung. Klicken Sie auf das Bild links zur Ansicht oder zum Download und drucken Sie es sich mit dem Adobe Acrobat.

Gleichzeitig wurden die Ergebnisse von 2014 in die Liste aller Spieler, die seit 1998 für die WMs in Viersen fortgeschrieben werden, eingefügt und eine aktualisierte Ewigen-Liste, sortiert nach GD über alle Partien der letzten 17 Jahre bereit gestellt.


Sonntag, 16. März  2014

15:30 Uhr:
Siegerehrung   Finale  
Zum dritten Mal in Folge geht der Titel nach Belgien. Eddy Merckx und Frédéric Caudron verteidigen eindrucksvoll ihre Vormachtstellung im Dreiband-Mannschaftsbillard. Mitunter hatte man das Gefühl, die Belgier hätten sich im Halbfinale geschont für das Endspiel. Der führende der Weltrangliste Caudron, der mit Ach und Krach das Spiel gegen die Türkei noch gedreht hat, deklassierte Hollands Nummer 2 Barry van Beers in nur 16 Aufnahmen mit 40:19. An Brett 1 lieferten sich Merckx und Dick Jaspers den erwartet engen Fight, aber auch hier blieb der Belgier stets in Führung. Als Caudron seine Partie ausstieß, war die Niederlage der Niederländer besiegelt, Belgien lag uneinholbar vorn.   

13:00 Uhr:
Halbfinale Ende   Halbfinale Ende
Zum ersten Mal in der langen Geschichte der WMs in Viersen kommt es zum Endspiel der beiden großen Billardnationen Belgien und Niederlande.
Ein Krimi auf allen Tischen ließ dem Publikum des Öfteren den Atem stocken. Belgien zitterte sich mit einen einzigen Punkt Vorsprung ins Finale. Sowohl Eddy Merckx wie auch Frédéric Caudron kamen überhaupt nicht in Fahrt. Der erstmalig das türkische Nationaltrikot tragende Tolgahan Kiraz führte nach 23 Aufnahmen mit 31:16 gegen Caudron, Tayfun Tasdemir lag ebenfalls  zur Partiemitte mit 22:16 vorn. Alles deutete auf einen Überraschungsfinalisten hin, aber dann drehten die Belgier so richtig auf. Merckx machte mit 15 eine neue Turnierhöchstserie, Caudron legte daraufhin 14 Points nach. Der erfahrene Tasdemir, selbst schon mehrfacher Weltmeister in Viersen, schien unbeeindruckt und machte in 18 Aufnahmen die Partie aus, gewann gegen Merckx mit 40:34. Aber Kiraz gelang in den fünf Aufnahmen, in denen Caudron die letzten 24 Punkte machte, nicht ein Punkt mehr. Vor dem Nachstoß hatte der Türke immernoch 31, musste aber die 34 von Merckx egalisieren. Leider schaffte er nur 2 und verpasste die Sensation denkbar knapp.

Stefan Galla untermauerte, warum er zurecht im A-Team spielte, er legte los wie die Feuerwehr. Nach 12 Aufnahmen führte er schon mit 26:8 und es sah aus, als würde er versuchen, Deutschland im Alleingang ins Finale zu bringen. Martin Horn wurde vom grandios aufspielenden Dick Jaspers nach Belieben kontrolliert. Es stand erst 22:6 in 9, dann33:13 in der 17. Aufnahme, als Horn endlich, vom Publikum frenetisch angefeuert, eine 9er Serie machte. Daraufhin konterte Jaspers gleich mit 6, ließ aber den Matchball um Millimeter aus. Horn gelang eine weiter Serie von 7, bis der Holländer in der 20. Aufnahme den dritten Matchball ins Ziel brachte. Horn hatte 29, van Beers am Nebentisch nur 24, und Horn hatte noch den Nachstoß. Doch bei diesem Ball, dem er schon tausendfach gelöst und auf Fortsetzung gespielt hat, verließen ihn die Nerven und sein Spielball lief knapp an Ball 3 vorbei. Galla benötigte nur noch 2 Punkte und der Niederländer hatte immer noch erst 28. Doch Galla mißlang es, seine Partie auszustoßen und van Beers machte 2 Punkte, worauf der Schiedsrichter das Match abbrach. Die Holländer waren nicht mehr einzuholen.

11:00 Uhr:
Halbfinale Deutschland - Niederlande   Halbfinale Deutschland - Niederlande
Die Einstoßphase der Halbfinalespiele läuft, die Halle ist bis auf wenige Plätze gefüllt. Mit Niederlande und Belgien im Halbfinale sind gerade die Mannschaften noch im Rennen, die durch ihre Nähe zu Viersen viel eigenes Publikum mitbringen. Deutschland als Ausrichter und die Türkei aufgrund der großen in NRW lebenden türkischen Mitbürger stehen dem in nichts nach. Nebelhörner und Fanfaren durchdringen das altehrwürdige Gemäuer der viersener Festhalle. Spannende Halbfinale stehen an.
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